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1 Artikel aus Regionalzeitung am Do 14 Nov 2013 - 17:05

Bunkergucker


Hallo Leute,

unglaublich, was es doch für Vollidioten gibt auf dieser Welt gibt....

Rhein-Zeitung vom 14.11.2013

Kriegsgräberfürsorge-Büro: Knochen von Kriegstoten abgelegt

Trier (dpa/lrs) - Die sterblichen Überreste von mindestens drei deutschen Kriegstoten aus dem Ersten Weltkrieg sind vor dem Trierer Büro des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge anonym abgelegt worden.
Symbolbild:
dpa

Die Knochen, hauptsächlich Kiefer- und Schädelteile, seien in Plastiktüten verpackt gewesen, teilte der rheinland-pfälzische Landesverband des Volksbundes am Mittwoch mit. Auch persönliche Gegenstände der toten Soldaten lagen bei: etwa zwei Erkennungsmarken, Talismane, ein Rosenkranz und ein Damenring.

Laut einem anonymen Begleitbrief wurden die Überreste auf einem ehemaligen Schlachtfeld von Verdun gefunden. Der Autor berichtet, ein Bekannter habe sie dort bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Weil eine Kontaktaufnahme mit den französischen Behörden nicht möglich gewesen sei, habe er sie «kurzerhand nach Deutschland mitgenommen». Die Kriminalpolizei in Mainz habe die Knochen untersucht und bestätigt, dass es keinen Verdacht auf ein Verbrechen gebe und dass die Knochen alt seien. Die Volksbund-Zentrale in Kassel versuche nun, anhand der Erkennungsmarken die Identität der Soldaten zu ermitteln, hieß es. Bisher lasse sich nur sagen, dass sich unter den Gefallenen mindestens ein bayerischer Soldat befand. Da aber nur zwei Marken in den Tüten lagen, werde wohl nicht die Identität aller Soldaten geklärt werden können.

Die Bestattung der Toten sei für das nächste Jahr auf einer deutsche Kriegsgräberstätte in der Nähe von Verdun geplant, teilte der Volksbund mit. Zuvor solle noch versucht werden, Familienangehörige der Gefallenen ausfindig zu machen. Derzeit werden die Gebeine auf einem Mainzer Friedhof aufbewahrt.

Die Schlacht von Verdun dauerte vom Februar bis zum Dezember 1916 und gilt als eine der wichtigsten und blutigsten des Ersten Weltkriegs. Schätzungsweise 2,5 Millionen deutsche und französische Soldaten lagen sich während der zehn Monate in kilometerlangen Schützengräben gegenüber. Offiziellen Angaben zufolge starben etwa 40.000 deutsche und 60.000 französische Soldaten - tatsächlich dürfte die Zahl nach Ansicht von Militärhistorikern wegen mehrerer Hunderttausend Vermisster und Verwundeter deutlich höher sein.

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2 Re: Artikel aus Regionalzeitung am Do 14 Nov 2013 - 17:56

Der Gonzo


Moin Moin

Glücklicherweise wurden die Knochen nicht als Souvenir mitgenommen!
Es ist schon traurig! Die Tiger sterben aus und solche Berufsidioten dürfen weiterleben.





Gruß
Werner

3 Re: Artikel aus Regionalzeitung am Do 14 Nov 2013 - 20:27

Admin

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Admin
Immerhin liegen sie jetzt nicht als Souvenir in irgendeiner Privat-Vitrine.....wenn man bedenkt, dass vor ca 1 Jahr eine Scheibe der Beinhaus-Katakomben aufgeschweißt und Totenschädel entwendet wurden...........


_________________
Liebe Grüße

René

René Reuter - [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
http://verdunbilder.forumieren.com

4 Re: Artikel aus Regionalzeitung am Fr 15 Nov 2013 - 5:52

Der Gonzo


Das ist ja mehr als pervers!
Wer macht nur sowas? Diese Leute haben wohl keine Erfurcht vor den Toten!Mad 
Oder sie haben es nicht begriffen was in Verdun geschehen ist. Wenn ich sowas höre oder lese könnte ich ko....!

5 Re: Artikel aus Regionalzeitung am Fr 15 Nov 2013 - 8:44

Gast


Gast
Das an dem Beinhaus waren (wider Erwarten) Franzosen. Gott sei Dank keine Deutschen.

6 Knochenablage am So 17 Nov 2013 - 18:37

marines


[b]Weil eine Kontaktaufnahme mit den französischen Behörden nicht möglich gewesen sei[/b]

Das das nicht möglich war kann ich mir nicht vorstellen.
Trier ist von meinem Wohnort nur 35Km weg.
So ein Schwachstromgehirn.

Gruß an alle hier Stefan B.

7 Re: Artikel aus Regionalzeitung am So 17 Nov 2013 - 20:06

Gast


Gast


Ich kann jedem nur empfehlen, sich zukünftig an die Regeln zu halten. Sonst wirds teuer und ggf. auch einsam für einige Wochen ...

8 Zeitungsartikel am Mo 18 Nov 2013 - 12:54

marines


Hallo, da ich nicht so gut Französich kann, obwohl ich aus dem Saarland bin.Embarassed 
lese Ich da was von Metalldetektoren, und Prison, sowie Strafe von 15000€.
Wäre toll wen das einer Übersetzt.
Durch die näherrückende 100 Jahrfeier wird die Präsenz der gestiefelten Kater wahrscheinlich auch immer höher.
Wäre mal gut, wenn hier mal jamand die Regeln aufführt.
Das man kein Detektor mitführt, und Muni oder sonstige Fundstücke nach Hause transferiert sollte ja jedem klar sein.
Aber das Wandern in den Wäldern ist ja noch nicht verboten.
Zum anderen wenn ich das so hier lese waren viele schon in den Bauwerken, trotz rotem Schild drin.
Auch der Admin Rene.Hmm. naja gebs zu ich auch.
Aber nur mit gesundem Menschenverstand.


Gruß Stefan B

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